Baumkuschler mit Frisur

Wald - Emilie Gold - This is Gold

Ich war schon immer jemand, der sich in Wäldern fast wie Zuhause fühlt. Nicht nur, dass die Ruhe und die Farben unglaublich entspannen, sondern auch das Wissen, dass ich gelöst vom stressigen Alltag und meiner Techniksucht bin, machen den Wald für mich zu einer Oase.

Da ich im Sommer ungern dort bin, freute ich mich über die kühleren Temperaturen und hatte sofort wieder das Bedürfnis, mich in einen schönen Wald zu flüchten und ein wenig Abstand von allem zu nehmen.
Diesmal viel die Wahl auf den Sachsenwald in Friedrichsruh, wo ich bereits einmal war, um dort ins Bismarckmuseum zu gehen und mir Schmetterlinge im Schmetterlingspark anzuschauen. Yay, Schmetterlinge! Yay, frische Luft!Sicher ist schon aufgefallen, dass ich auf den meisten Bilder meine Haare nicht offen trage. Das hat den einfachen Grund, dass ich es oft langweilig finde und sie micht leicht anfangen zu stören, wenn ich mich in der Schule über meinen Block lehne oder wie eben hier, unterwegs bin. Zu der Frisur kommt bald auch noch ein Fototutorial, so dass wir alle immer einen nice Hair Day haben können!

Fahrt in den Wald! Schaut euch Schmetterlinge an! Atmet schöne Luft ein! Umarmt Bäume! Macht euch eine schnieke Frisur und seid gegen alles, aber für Bäume und Grün!

Hier ist die Frisur noch ein mal besser zu sehen. Und Elvis wie er frisst. OMNOMNOM.

How to be happy

2013 ist bei mir ein wildes Auf und Ab. Es ist wirklich extrem, wie viele und was für welche Veränderungen es in diesem Jahr schon in meinem Leben gab. Darauf mussten mich erst die Leute in meinem Umfeld hinweisen, bevor ich es überhaupt selbst bemerkte.
So etwas kann manchmal ganz schön viel Kraft rauben und deswegen versuche ich momentan, mich selbst ein wenig zu ordnen und zur Ruhe zu finden.
Doch ähnlich wie bei guten Vorsätzen kann man schnell mal den Faden verlieren und zu alten (schlechten) Gewohnheiten zurückkehren. Damit ich also weiterhin bewusst lebe und nicht in ein totales Chaos gerate, habe ich mir 5 ganz einfache Dinge aufgeschrieben, die mich glücklich machen.
Dadurch, dass ich mit Hilfe dieser, ja man kann schon sagen “Tipps”, ein wenig Ordnung in meinen Alltag bekomme, fühle ich mich allgemein geordneter und ruhiger, da ich einen Überblick bekomme. Und Klarheit ist bei mir ein großer Faktor von Glücksgefühlen.
Hier also mein Happiness-Guide:

  1. Mach morgens dein Bett.
    Es ist unglaublich, wie viel ordentlicher das eigene Zimmer dadurch wirken kann. Außerdem hemmt es mich auch ein wenig, mich morgens nicht einfach wieder ins Bett zu kuscheln, wenn ich früh los muss.
  2. Wenn dich etwas ärgert, frage dich bewusst, ob es das wert ist, sich aufzuregen.
    Kleine Dinge oder Bemerkungen können mich nach einem langen Tag ganz schön schnell aufregen oder nerven. Ich werde dann schnell unfair oder unhöflich und bin gemein zu den Menschen in meinem Umfeld. Nicht nur, dass es mich selbst unglücklich macht, wenn ich mich ärgere, sondern dass es auch andere verletzten kann. Also frage ich mich, wenn ich meinen Bus verpasst habe oder jemand eine unhöfliche Bemerkung bringt, einfach ganz bewusst “Lohnt es sich jetzt, sich aufzuregen und dein Herz und deine Laune damit zu belasten?” (meistens lautet die Antwort dann übrigens “nein”)
  3. Als Sperrhintergrund des Handys ein Bild haben, das dich motiviert.
    Ob es ein Zitat ist, ein Bild von dem was du dir wünschst, oder ein Bild von deiner Familie und deinen Freunden. Es zaubert einem einfach jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen, wenn man den Lockscreen seines Handys betrachtet.
  4. Führe jeden Tag wenigstens eine kurze Unterhaltung mit einer Person, von der du länger nichts gehört hast.
    Urlaubsbekanntschaten, alte Klassenkameraden oder auch die eigenen Eltern: ein kleines, aber ernst gemeintes, “Wie geht es dir?” kann Wunder bewirken.
  5. Sich 5 Minuten täglich in einer ruhigen Umgebung hinsetzen und die Augen schließen.
    Jeder fängt hier in weniger als einer Minute an, zu träumen und versinkt in seiner Gedankenwelt. Wobei ich immer versuche, mich nur auf meine Atmung zu konzentrieren. Einfach mal zur Ruhe kommen, Zeit für sich nehmen.

Ein guter Freund von mir, zu welchem ich eine Beziehung habe, wie ein kleiner Padawan zu seinem Jediritter, würde jetzt vermutlich sagen: “Das klingt nach Hippiescheiße, ich liebe Hippiescheiße.”
Und ja, viele mögen sich denken, dass es wie eine Pseudoselbstfinungsreise klingt, jedoch können solche kleinen Alltagstipps wirklich Ordnung und Glück ins Leben bringen. Probiert es aus – hat noch niemandem geschadet.

Ihr habt euch solche Tipps? ERZÄHLT MIR DAVON!

Selbstgemachter Blaubeeren-Bananen-Joghurt <3

Ich bin ein riesiger Fan von Shakes, Joghurt und Smoothies. Doch viel besser, als die fertigen aus den Kühlregalen sind die, die man selbst macht.
Das Schöne an selbstgemachtem Essen ist die Tatsache, dass man ganz genau weiß, was drin ist.
Da ich momentan sowieso versuche mich gesund und bewusst zu ernähren, und ich Spaß daran habe, mich damit zu beschäftigen, was ich eigentlich esse und inwiefern es mir etwas bringt, mache ich sehr viel selbst.
Ich koche mir beispielsweise meinen eigenen Eistee und heute, als ich beim Einkaufen gerade einen Blaubeerjoghurt in den Einkaufskorb legen wollte, kam mir die Idee, meinen Joghurt doch einfach selbst zu machen.
Und hier ist das Rezepkt für euch:

Ihr braucht:

3 Bananen (sehr reife eigenen sich am besten, da sie den Joghurt süß schmecken lassen)
eine Hand voll Blaubeeren
2-3 Esslöffel Leinsamen (optional)
250g Naturjoghurt (Ich habe mich für fettarmen entschieden)

Alle Zutaten im Mixer oder mit einem Pürierstab vermischen und in einem Behälter im Kühlschrank lagern.
Dadurch, dass der Joghurt sehr flüssig ist, kann er auch einfach als Shake getrunken werden.
Wem das Ganze nicht süß genug schmeckt, kann einen Teelöffel Honig hinzugeben (eine Alternative zum Zucker).

Zum Servieren kann man dann noch ein paar Blaubeeren drüber streuen und dann genießen. Für mich ist das der perfekte Snack für den Sommer und ich hoffe, euch schmeckt er auch. <3

 

Vive la France! – Teil 1

Vergangene Woche war ich in Frankreich, wo ich wundervolle Tage verbrachte. Diese eine Woche war gefüllt mit vielen Eindrücken, welche bei mir auch die ein oder andere Sache veränderten. So half mir meine Reise dabei, zu meinem alten Lebensstil zurück zu finden, welchen ich so schmerzlichst vermisst habe (Darauf komme ich aber ein andern Mal zurück).
Und auch, wenn ich euch aus dem Land der Mode nicht die neusten “Ahaaa”s, “ooohooo”s und “DAS MUSS ICH HABEN” mitgebracht habe, muss ich doch unbedingt einen Eindruck mit euch teilen:
Während einer Stadtbesichtigung durch Amiens achtete ich weniger bis gar nicht auf die durchaus schöne Umgebung, sondern verstärkt auf die französischen Frauen und ihren Kleidungsstil. Und auch, wenn ich sehr oft meinen Kopf schüttelte, fiel mir doch eine Sache auf: Französinnen geben sich mehr Mühe beim Styling und kleiden sich weiblicher.
Ja, es ist tatsächlich so. Das, was ich schon so oft gehört habe, hat sich nun für mich bestätigt:
Jede zweite Frau trug hohe Schuhe, viele Frauen Röcke und noch mehr hatten einen erkennbar eigenen Stil.
In Deutschland vermisse ich es oft, dass Frauen, aber auch Männer, etwas aus sich machen. Schon ein kleines Detail wie ein Armband oder ein ordentlich gemachter Zopf, können das Erscheinungsbild stark verändern.
Natürlich sollte man sich so kleiden, wie man sich am wohlsten fühlt. Bei mir ist es so, dass ich mich am wohlsten fühle, wenn ich mich ein wenig schick gemacht habe. Ich glaube, dass es vielen Französinnen ebenfalls so geht, und genau das den Unterschied zu Deutschland ausmacht.

FATTY BOOM BOOM

She spits “fokken lyrics like bam bam bam”. Yolandi Visser/ Yo-landi / ¥o-Landi Vi$$er hat mir den Kopf verdreht. Gleich im ersten Satz dieses Eintrags findet ihr einen der Gründe dafür, ein Zitat aus dem Lied Fatty Boom Boom von die Antwoord.
Die Antwoord läuft bei mir mittlerweile den ganzen Tag auf und ab und ich fühle mich mit meinen hellblonden Haaren fast schon ein wenig verbunden mit der Band, welche aus meinem Girlcrush und Watkin Tudor Jones besteht.

Auch wenn Yolandi fast doppelt so alt ist wie ich, macht sie sich mit ihrem kindlichen Charme sexy und macht ihren Job als Lolita mehr als gut. Ich kann verstehen, wenn sie nicht jeden Geschmack trifft und die Musik der beiden nicht jedem gefällt, aber keiner kann die Kreativität und Individualität der beiden bestreiten. Und das sind Dinge, die die Antwoord meiner Meinung nach so interessant machen. Und natürlich, dass Yolandi ein kleines freches Biest ist, mit der man einfach mal gerne feiern gehen würde.

Lebenszeichen

Na ihr freshen Kids.

Ich bin mal so dreist und tue so, als wäre ich nicht für über einen Monat einfach abwesend gewesen. Also lasst uns einfach auf das Jetzt konzentrieren, was bei mir wie folgt aussieht:

Ich liege in Bikini und in der prallen Sonne auf der Dachterasse eines wunderschönen Ferienhauses, welches ich für eine Woche mit meinen Freundinnen bewohne. Ferien halt. Und als wären das nicht schon genug Dinge, die mich glücklich machen, blogge ich von hier aus jetzt einfach mal.

Wie gesagt interessiert uns die Vergangenheit der letzten 2 Monate reichlich wenig, deswegen reden wir doch einfach über die Zukunft, welche ich mit extremer Vorfreude entgegenblicke. Viel Zeit mit neu gewonnen Freunden verbringen, von welchen ein paar an wundervollen Projekten sitzen, von denen ich euch dringend erzählen muss!

Bis ich meine Gedanken vernünftig geordnet habe, werde ich am Strand entspannen und meine Ferien, von denen ihr sicher noch viel erfahren werdet, genießen.

 

Bis dahin, Glitzer und Knutschis.

 

wEw – Blusenblues

Weg vom Sportlichen entdecke ich meine alte Liebe zu klassischen Elementen gerade wieder.
Darunter einer meiner ewigen Favoriten: die Bluse. Ich liebe Blusen. Ob eng, locker, bunt oder einfarbig. Blusen sind toll, da sie sich zu fast allem kombinieren lassen. Vor einiger Zeit schrieb ich auch im MUSE Mag darüber und habe meine Meinung seitdem auch nicht mehr geändert.

Auf textil-one.com kann man sich nicht nur einfach Kleidung aussuchen, sondern auch noch individualisieren lassen, indem man sie besticken lässt. Klingt super, ist super.
Ich entschied mich, wie es die Einleitung auch schon erahnen lässt, für eine Bluse. Ganz schlicht in weiß, mit einer goldgelben Stickerei. Ein “This is Gold” ziert die Bluse etwas oberhalb der Brust. In einen Rock gesteckt, mit meinem Lieblingscardigan und einer knalligen Kette kombiniert gefällt sie mir besonders gut.

Vielen Dank an Christian von textil-one.com, welcher mir die Bluse zur Verfügung stellte.

Bluse: c/o textil-one.com / Rock: Primark / Cardigan: Monki / Tasche: Michael Kors / Schuhe: Bershka

Schwesterntag

kleine Schwester

Am Donnerstag verbrachte ich den gesamten Nachmittag mit einer Freundin, welche ich mit “kleine Schwester” liebkose, was dazu führte, dass wir unseren gemeinsamen Tag mit “Schwesterntag” betitelten.
Wir trafen uns ursprünglich zum Backen von Macarons und Cupcakes und um uns den evangelischen Kirchentag in Hamburg anzuschauen, verbrachten dann aber doch sehr viel Zeit in der Kunsthalle. Die Cupcakes schmeckten herrlich und die Macarons wurden diesmal tatsächlich etwas. Als ich es nämlich das erste Mal versuchte, ging es ganz schrecklich schief und die Macarons waren krumm, schief und unendlichen klebrig.
Nachdem wir also vier Stunden in der Küche verbracht hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt. Sie ganz wundervoll in Glitzerloafern, einem Trenchcoat und mit einer wundervollen kleinen braunen Tasche; ich in einem asymetrischen Rock, mit Lederjacke und Jutebeutel.
Auch wenn wir ursprünglich wegen des Kirchtags in Hamburgs Innenstadt fuhren, hielten wir uns doch nur kurz auf dem Rathausplatz auf, schossen Fotos und machten uns dann auf den Weg zur Alster, wo ich sie fragte, ob sie denn nicht Lust hätte in die Kunsthalle zu gehen. Sie antwortete mir, dass sie noch nie in der Kunsthalle war, woraufhin ich sie sofort in das Haus der Gegenwart zog.

Ich erinnere mich noch ganz genau an die Pop Art Ausstellung von vor drei Jahren, welche die erste Ausstellung war, die ich mit Freundinnen besuchte weil wir es wollten und nicht, weil wir es mussten. An diesem Tag habe ich mich noch ein Stückchen mehr in Kunst in all ihren Formen verliebt und bin seitdem ein großer Liebhaber von Kunsthallen und ihren Ausstellungen.

Im Haus der Gegenwart ging es im Untergeschoss ums Scheitern. Das unsere Gesellschaft profitfixiert ist und keinen Platz führ Fehler lässt. Es wird ebenfalls thematisiert, ob Scheitern denn gleich mit Fehler zusammenhängen muss. Was mir sehr gut gefallen hat, dass es Werke zum Schmetterlingseffekt gab, welcher besagt, dass ein kleines Ereignis eine Reihe von anderen Ereignissen auslösen kann und somit großen Einfluss auf die Zukunft nimmt. Auf jeden Fall sehenswert und für Schüler unter 18 sogar kostenlos!

 

Fischli & Weiss,
Der Lauf der Dinge
(ebenfalls in der Ausstellung auf einer großen Leinwand zu sehen)

They see me rollin’ – Part 3: What to wear

Als ich mir Anfang dieses Jahres mein erstes Paar Nikes kaufte, war ich anfangs total aufgeschmissen. Aufgeschmissen, weil ich überhaupt nicht wusste, was man zu Sportschuhen trägt. Nach einer Ewigkeit von Röcken und klassischen Outfits sollte ich nun etwas sportliches tragen? Schwierige Angelegenheit.
Eigentlich kannte ich das einfachste Prinzip ja: Jeans und T-Shirt. Aber wenn man leider kaum Hosen trägt, weiß man nicht so richtig, wie und wo und was zu was. Da mag man meinen, dass das das Einfachste der Welt sei (dachte ich ja auch), ist aber nicht so.
Für alle, die sich ebenfalls schwer damit tun, mal etwas lässiges zu tragen oder denen einfach kein Outfit einfallen mag, für die habe ich hier 2 Vorschläge. Diesmal nicht nur für Mädchen.

Was ich bei Jungs wundervoll finde: Cardigans. Jungs in Cardigans sind unglaublich attraktiv. Und Jungs in Cardigans und mit Air Max kommen auf meiner “Können wir heiraten?”-Liste gleich nach Jungs in Anzügen.
Zu dem grauen Cardigan und der einfachen schwarzen Jeans kombiniert man am besten ein Shirt mit Aufdruck. Ich finde, dass ein weißes T-Shirt mit großer Aufschrift (Bitte kein Bildprint!!) sehr gut dazu passt, da es das Weiß der Schuhe aufgreift, jedoch durch die einfache Farbgebung nicht überladen wirkt.
Als Fan von Nikes gehören Air Max natürlich dazu! Mein absoluten Lieblinge, auch wenn ich sie selbst leider nicht besitze, sind die Nike Air Max 90 OG (eigentlich noch lieber GS) mit Infrared-Highlights, und dürfen daher bei diesem Outfit auf keinen Fall fehlen!

They see me rollin' - Boys

Mädchen in bauchfreien Shirts sind für mich diesen Sommer meine Heldinnen. Zu solchen Shirts finde ich Jeans mit einem hohen Bund grandios. Hier kann man mit einem Gürtel nicht nur durch die Größe, sondern auch durch die Farbe, einen Hingucker schaffen. Zudem wird hier die Farbe der Schuhe vom Freund/Bruder/Kumpel aufgegriffen. Ein bisschen matchy-matchy kann nämlich nie schaden.
Da der Fokus jetzt auf der Körpermitte liegt, sollte es an den Füßen etwas ruhiger zugehen, damit das Outfit nicht überladen wirkt. Hierbei kann ich allen die Nike Air Force 1 empfehlen. Da ich sie selbst in mid besitze und sie so auch am schönsten finde, habe ich sie ebenfalls für dieses Outfit ausgewählt.
Optional kann man jetzt noch eine Beanie dazu kombinieren, was ich persönlich immer sehr cool finde. Zudem fühle ich mich mit einer Mütze einfach super wohl.

They see me rollin' - Girls

Illustrated People patterned shirt, €41 / Topshop high rise jeans, €55 / Spacecraft slouch beanie, €14 / Lodis, €45

Eurem entspannten Tag auf dem Longboard/Skateboard, in der Stadt, mit Freunden oder in der Schule steht jetzt outfittechnisch nichts mehr im Wege. Seid lässig, macht euch nicht zu viele Sorgen und lasst euch manches einfach egal sein, dann  geht das Leben gleich viel leichter von der Hand.

They see me rollin’ – Part 2: Was ich mich frage…

Was ich mich frage: Muss man sich denn immer entscheiden?
Kann ich denn nicht heute Abend weggehen und morgen trotzdem produktiv sein? Kann ich nicht Callejon lieben aber auch Flatbush Zombies hören? Kann ich nicht 2 verschiedene Eiskugeln statt nur einer nehmen? Kann ich nicht sowohl ernst als auch ironisch in einem Absatz sein? Kann ich nicht in meiner Freizeit begeistert Longboard fahren und mich in Röcken trotzdem noch wohler fühlen, als in Jeans? Kann ich nicht ein Liebhaber von einer anständigen Wortwahl sein und mir dennoch mal ein “Halts Maul” erlauben?
Aber was mich am meisten beschäftigt: Kann man denn nicht elegant und feminin, aber auch der anderen Seite auch sportlich und lässig sein?
Muss ich mich wirklich für eine Sache entscheiden, oder treffen andere Leute diese Entscheidung in ihren Köpfen für sich selbst und sehen mich einfach so, wie sie es wollen?

Ich möchte mich nicht entscheiden.
Ich liebe Gossip Girl. Ich liebe Blair Waldorf, Audrey Hepburn, Kleider, Röcke, Agent Provocateur, High Heels, bin Dita Von Teese Fan und gehe lieber ins Theater als auf eine Party.
Ich liebe aber auch Nikes, viel zu laut lachen, “Hipsterzeug”, Mädchen mit Caps, mit männlichen Freunden Schwachsinn zu reden, im Le Beast Pullover vor dem PC sitzen und bei dem Versuch, Prinz Pi Texte zu rappen, kläglich scheitern.
Widerspricht sich das? Ist nicht beides vereinbar und möglich?
Ich will mich nicht festlegen, um jemand zu sein, der perfekt in eine Schublade passt, weil ich dafür einfach zu breit gefächerte Interessen habe.
Nur weil ich finde, dass einer Frau am besten ihre Klasse steht, heißt es nicht, dass ich es nicht total genieße mit männlichen Freunden rumzusitzen und schlechte Witze zu machen.
Ich möchte mich nicht zu irgendwas zwingen, damit andere einen bestimmten Eindruck von mir haben.

Ich möchte Longboard fahren und meine Sportschuhe tragen, aber Abends trotzdem in Rock und mit roten Lippen das Haus verlassen.
Meine aufkeimende Liebe zum Longboardfahren ist für mich persönlich etwas ganz neues, da ich es noch vor 4 Monaten nie von mir gedacht hätte, dass ich das wirklich mal machen würde. Daher stelle ich mir gerade viele Fragen wie: Was ist dir wichtig und worauf legst du Wert? Wo stehst du in einem halben Jahr und was wird dir wichtig sein?
Es ist kein Geheimnis, dass ich Eleganz und gutes Benehmen sehr wichtig finde. Doch kann man denn nicht auch in Nikes elegant sein?
Dass ich mir diese Gedanken mache, liegt nur daran, dass ich mich persönlich in Schubladen stecke. Das Schubladendenken, welches ich so sehr verabscheue und niemals bei anderen Leute tun werde, da ich darauf hoffe, dass sie mich nicht in eine stecken.
Ich bin bei mir selbst aber umso kritischer und analysiere jede meine Verhaltensweisen aufs Genauste. Sobald ich mich verändere oder Veränderungen wahrnehme frage ich mich, ob das richtig ist, woher es kommt und ob Vergangenheitsemilie das in Ordnung finden würde.

Ich frage mich, ob ich nicht die sportliche “they see me rollin’” Reihe machen kann, aber nächste Woche wieder davon erzählen kann, wie ich das “spießige” Picknick, bei welchem ich mein Lieblingskleid tragen werde, genosssen habe.
Ich möchte mich nicht entschieden, weil ich keine Zeit dafür habe. Ich will einfach das genießen, woran ich Spaß habe und mir nicht ständig Gedanken machen müssen.
Ich veränder mich zu schnell, als dass ich überlegen möchte, was wie woran liegt und ob es in Ordnung ist, dass sich mein Geschmack und meine Interesseren sich verändern. Und auch jetzt verändere ich mich wieder. In den letzten 2 Monaten habe ich mich zwei mal quasi um mich selbst gedreht, was vielleicht nicht für alle in meinem Umfeld bemerkt haben, aber für viele Personen die mir nahe stehen und mich sehr zu spüren war. Deswegen enttäuschen mich auch manche Dinge, die ich vielleicht erst vor 2 Wochen tat, da ich es jetzt komplett anders machen würde und komplett anders darüber denke.
Solche Veränderungen können am Umfeld liegen, sind bei mir persönlich aber meistens Folgen von Stress und zu wenig Zeit. Zu wenig Zeit, mal über sich selbst nachzudenken und sich darüber Gedanken zu machen, wo die Prioritäten für einen liegen.

Ich hatte zu wenig Zeit mich zu fragen, wer ich überhaupt bin. Und habe mir zu viele Gedanken und Sorgen gemacht, da ich mir nicht die Zeit nahm mal darüber nachzudenken, ob ich meine verschiedenen Interessen vereinbaren kann.
Und ja, man kann es verbinden. Man kann sportlich und elegant sein. Feminin und lässig. Aber erst, wenn man sich darüber klar geworden ist, dass dies keine Gegensätze sind, sondern wundervolle Kombinationen, die einen Menschen einfach interessant machen und dass es in Ordnung ist, auch mal Geschmacksverirrungen zu haben, sich zu irren oder mal daneben zu benehmen. Das gehört dazu, man lernt daraus und einem wird wieder klar, was man eigentlich für sich selbst möchte.

They see me rollin’ – Part 1: wEw

Shoes

Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber vor ein paar Wochen setzte ich mir in den Kopf, dass ich unbedingt ein Longboard besitzen muss! Vielleicht waren es die Mädchen aus den Serien, welche so super cool und lässig auf ihren Boards standen. Oder das Gefühl, dass Longboards ein fester Teil des Sommers sind und der Wille nach einem Longboard also nur durch die Sehnsucht nach Sommer geweckt wurde. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht will der liebe Gott das ja so oder es ist die Gehirnwäsche der Medien. Es ist mir im Grunde auch völlig egal, woran es denn nun liegt, ich will ein Longboard. Ich will bei Sonnenuntergang einfach nur fahren und Wind spüren und ich will meine Haare so schön ausschütteln, wie die amerikanischen Mädchen es tun. Einfach mal eine “Layla” oder “Kaylee” sein.
Ich will einfach nur ein Longboard haben.
Der Witz an der ganzen Sache: ich habe zu dem Zeitpunkt, an welchem ich diesen Wunsch entwickelte, noch nie auf einem Longboard gestanden oder es in sonst irgendeiner Weise berührt.
Umso aufgeregter und vorfreudiger war ich heute Morgen, weil ich wusste, dass ich Nachmittags bei einem Freund von mir sein würde, der nicht nur sehr viel Ahnung vom Longboarden hat, sondern auch noch mehrere Longboards besitzt.
Auf einem Lidl Parkplatz unternahm ich also meine ersten Fahrversuche. Habe mich so cool gefühlt wie ein Achtklässler mit einer umgedrehten New Era Cap.

Durch einen guten Lehrer hatte ich das Prinzip schnell verstanden, trotzdem jede Sekunde die Angst, dass ich gleich anstatt des Longboardes über das Pflaster rolle.
Glücklicherweise blieb mir ein Sturz aber erspart und meine Liebe zu diesem Brett auf vier Rollen wuchs einfach ganze Zeit weiter.
Mädchen auf Skateboards oder Longboards fand ich immer cool, wollte aber nie eins sein. Weil ich nie cool/lässig/hip/<irgendein Wort aus der Jugendsprache das für etwas sportlich/entspanntes steht>, sondern immer elegant sein wollte. Seit ich mir darüber aber so bewusst keine Gedanken mehr mache, spüre ich, dass ich entspannter und glücklicher bin.

Entspannter als noch vor einigen Wochen ist auch mein Kleidungsstil geworden.
Ich merke, dass ich es vermisse meine Kleider zu tragen, fühlte mich heute in einer Jeans aber extrem wohl.
Dazu trug ich ein gestreiftes T-Shirt, welches ich wirklich sehr gerne habe, aber bei welchem ich irgendwie nie dazu kam, es zu tragen. Wird sich wohl aber bald ändern, da ich es heute unglaublich lieb gewonnen habe.
Auch wenn ihr Bilder, auf denen zu sehen ist wie ich mich auf die Fresse lege lieber gesehen hättet, gibt es jetzt die Outfitfotos und ein paar Aufnahmen meiner Fahrversuche, welcher ein Freund der auch dabei war machte, weil er nicht fahren wollte. Netter Süßi.

they see me rollin’ “? http://emiliegold.com/they-see-me-rollin-der-anfang/

They see me rollin’ – der Anfang

YEAH! Projekt!

Das Tolle wenn man etwas schreibt: Man kann seine Gedanken ordnen. Wenn ich rede finde ich meistens keine Zeit dazu, plappere drauf los, wechsle einfach das Thema und stifte totale Verwirrung. Ich wäre vermutlich ein klasse Pokémon.
Aber jetzt kann ich alles Schritt für Schritt machen.
Da ich nicht gut im Einleitungen schreiben bin, machen wir das alles hier mal wie einen Fragebogen. Witzig spritzig, los geht’s:

Was ist mit “They see me rollin’” gemeint?
“They see me rollin’” ist der Name des Projektes, welches in den nächsten Tagen auf diesem Blog seinen Platz finden wird. Es werden verschiedene Artikel mit Themen kommen, die in Verbindung zum Thema skaten stehen.

Warum machst du jetzt was mit skaten? Das hast du doch noch nie gemacht!
Richtig, ich besitze ja nicht mal irgendwas außer ein altes Paar Inliner.
Für mich sind aber Longboards, Skateboards und Inliner ein fester Bestandteil des Sommers und vermitteln ein gewisses Freiheitsgefühl. Es bringt einfach Spaß zu fahren, zu bestimmen wohin es geht, die frische Luft zu spüren und die Sonne auf der Haut zu fühlen.

Und was kommt jetzt so?
Das werdet ihr in den nächsten Tagen sehen. Aber so viel sei gesagt: von wEw’s bis hin zu Gedankengängen im Tagebuchstil ist alles dabei.

Viel Spaß!