Cartier Opening

Am 5.9. lud Cartier, der “ König der Juweliere, Juwelier der Könige” zu Grand Openening in Hamburg. Nachdem die Boutique nach Plänen von Star-Architekt Bruno Monard 3 Monate lang renoviert wurde, ist sie nun um 137qm größer und wieder geöffnet. Da Anna zur gleichen Zeit als “little monster” auf dem Lady Gaga Konzert unterwegs war, durfte ich sie vertreten.

“Durfte vertreten” fing so an: Anna fragte mich ob ich Lust hätte, dorthin zu gehen. Nachdem sie das Wort “Cartier-Eröffnung” erwähnte, habe ich schon halb abgeschaltet und nur noch an schöne Kleider, schicken Schmuck und die Highsociety gedacht. Erst als ich auf dem Heimweg war, habe ich langsam begriffen, was mich noch erwartet, außer einer schicken Feier: Leute wie Bettina Zimmermann, Daniel Brühl oder Bahar Kizil, die ich nur aus dem Fernsehen kenne, werden neben mir feiern. Leute, gehüllt in super schicker Kleidung! Und als ich daran dachte, was wohl die Anderen anziehen, machte es bei mir Klick: WAS ZIEHE ICH NUR AN???
In totaler Panik versuchte ich mich an alle Teile in meinem Kleiderschrank zu erinnern und im Geiste zu kombinieren. (Kleine Randnotiz: Anna hat mir Dienstag Nachmittag Bescheid gesagt, Mittwoch Abend war die Eröffnung.)

Ich habe mir um die 100 Outfits ausgemalt, aber keins hat bei mir diesen “das ist es!”-Funken ausgelöst. So war mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen “ Welcher Schmuck?” und der erste nach dem Aufwachen “welche Schuhe?”.
Durch meine leichte Dusseligkeit habe ich mir den Mittwoch so blöd verplant, dass sich erst um 17 Uhr Zuhause war und um viertel vor Sieben wieder los musste. Bedeutete also: 1h 45min für Make-up und Outfit. Erneut im Panikrausch fing ich einfach an mich genauso wie immer zu schminken, nur dass ich das Make-up ein wenig verstärkte damit es nicht zu sehr nach Alltag aussah. Meine Gedanken galten während dessen aber ganze Zeit meiner Outfitfrage.
In so einem Moment hat sicher jeder einen Stylingberater, bei dem man weiss “da kriege ich einen guten Rat!”. Normalerweise ist das meine Mutter, aber bei solchen Dingen muss man nunmal schwere Geschütze auffahren. Meine Anlaufstelle, mein Ruhepol und meine letzt Hoffnung: Anna.

Gestresst wie ich war, flutete ich sie mit gefühlten tausend Nachrichten und schickte ihr unaufhörlich Fotos. Ihre Antwort: “Probiers doch mit einem schwarzen Kleid.”
Jetzt frage ich mich, warum bin ich da nicht früher drauf gekommen? Ich liebe schwarz wenn es elegant sein soll, und was ist da besser, als das kleine Schwarze? Coco Chanel hat sich schon was dabei gedacht, als sie diesen Klassiker entwarf!

Also griff ich zu einem schwarzen trägerlosen Kleid, einem schwarzen Blazer mit Schulterpolstern, schwarzen Lackheels und goldenem Schmuck.
Noch ein ganz wichtiger Tipp von Anna: “Verkleide dich nicht! Das wichtigste ist, dass du dich wohl fühlst. Dann strahlst du auch Sicherheit aus.”
Und ich fühlte mich wohl. Pudelwohl sogar.
Meine anfängliche Angst overdressed, oder gar noch viel schlimmer UNDERDRESSED zu sein verflog aber erst, als ich die Boutique betrat. Es gab alles: von lässigen Sarouelhosen kombiniert mit einem engen Pulli und Heels, bis hin zu weißen mit Pailetten bestickten Kleidern und pompösem Schmuck. Und spätestens nach Bahars Kompliment: “Für Cartier bist du perfekt gekleidet!” war auch die letzte Unsicherheit verflogen und ich habe den Abend sehr genossen. Umgeben von sehr höflichen und netten Leuten, schönem Schmuck und guter Musik (Kim Wilde trat auf) fühlte ich mich sehr wohl und habe einen wirklich sehr schönen Abend verbracht! Ich bin mal gespannt, in welches Oufitchaos ich mich beim nächsten Event stürtzen werde…

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