Category Archives: Event

Karl bei Wormland

Karl

Am Donnerstag war ich für Anna bei dem Preview Brunch der Karl Lagerfeld Kollektion S/S 2013 bei Wormland. Wormland wird die Kleidung ihres Retail-Partners Karl in 5 Stores, darunter Hamburg, führen.

Bevor ich anfange zu erzählen, wie sie aussah und was ich mochte, muss ich erst einmal folgendes erwähnen: Ich war nicht wirklich aufgeregt.
Also doch, war ich schon, aber erst als ich dort war, nicht vorher. Und das ist für mich wirklich sehr, sehr ungewöhnlich.
Vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere an meine Panik, die ich vor dem Cartier Opening hatte und dadurch in totale Outfitpanik verfiel.
Diesmal handelte es sich wie gesagt zwar nur um eine Preview, aber ich war das erste Mal alleine unterwegs.
Bei Cartier beispielsweise war Berni dabei und machte Fotos. Diesmal war ich aber komplett auf mich gestellt und wie das dann so ist, auch ein wenig unbeholfen.
Ich versuchte mich einmal im Smalltalk, aber das Mädchen war entweder zu schüchtern oder einfach tierisch gelangweilt, weswegen ich mich nach kurzer Zeit dann wieder auf die Kleidungsstücke fixierte und unaufhörlich Fotos schoss.
So magnetisierten mich besonders die kleinen Karl Figuren, welche auf nur 500 Stück limitiert sind und alle mit einer Stücknummer versehrt sind.

Allgemein ist Lagerfeld der Mittelpunkt dieser Kollektion. Auf jedem Kleidungsstück entdeckte man irgendwo eine Abbildung seines Profils. Selbst bei den schlichten Hosen  war sein Gesicht auf die Knöpfe geprägt.
Schlicht sind die Hosen insofern, dass sie einen geraden Schnitt haben. Farblich aber ist eine Hose ein besondere Hingucker, da sie durch ihre knallviolette Farbe doch sehr ins Auge sticht.
Die anderen Kleidungsstücke sind vorwiegend, wie man es von Karl ja bereits kennt, in schwarz und weiß Abstufungen gehalten.
Besonders beeindruckt hat mich eine Jacke, welche als Muster das Profil von Karl Lagerfeld trägt. Die Abbildungen seinen Profils gehen ineinander über und bilden somit ein einheitliches Muster, was ich sehr spannend finde!
Ebenfalls sehr gut gefiel mir ein graues Hemd mit schwarzen Nieten und einem abnehmbaren Kragen.
Die anderen Teile der Kollektion gefielen mir eher weniger. Ein absolutes “bitte nicht”  von mir bekam ein violettes Shirt, auf welches in schwarzer, leicht glitzernden Schrift “KARL” steht.

Später unterhielt ich mich noch kurz mit Dustin und Mauri von homme to go und machte mich dann auf den Weg zur Arbeit. Ich kann ja nicht den ganzen Tag nur Kleidung anschauen!

0

Gold für die Gold

Wie ich bereits erwähnte, stand in naher Zukunft ein Ball für mich an. Die nahe Zukunft war vorgestern.
Am Freitagabend war ich mit meinen Freundinnen und vielen anderen Bekannten auf einem Ball im Congress Centrum in Hamburg. Er findet einmal im Jahr statt und ist für viele von uns Schülern ein großes und besonderes Ereignis, besonders, wenn man debütiert. Ich weiß noch, dass ich letztes Jahr ganz schrecklich aufgeregt war, als ich debütieren sollte. Glücklicherweise vertanzte ich mich nicht großartig (jedenfalls bemerkte es keiner), niemand trat mir auf die Füße und mein Kleid blieb auch heil.

Und auch wenn ich dieses Jahr nicht zu den Debütanten gehörte, war ich doch wieder sehr aufgeregt, denn schon drei Monate vorher stellte ich mit die Frage: Was ziehe ich an?
Da ich letztes Jahr ein wenig zu wählerisch war, bestellte ich mein Kleid erst eine Woche vor dem Ball und es kam einen Tag vorher an. Natürlich passte es nicht richtig und ich musste notgedrungen eine kleine Strickjacke tragen (in welcher mir viel zu warm war) damit man die 98349 Sicherheitsnadeln, welche auf der Rückseite des Kleides befestigt waren, nicht sehen konnte.
Dieses Jahr war ich also ein wenig schneller und fing auch früher an, mich nach einem Kleid umzusehen. Ich hatte dieses mal “nur” zwei Kriterien: Rücken und Dekolleté müssen bedeckt sein. Nicht, weil ich irgendwelche Prinzipien verfolge, welche das verbieten, sondern einfach, weil ich es schöner finde. Ich finde rückenfreie oder tiefer ausgeschnittene Kleider bei anderen Mädchen durchaus sehr schön, an mir sehe ich es aber nicht gerne.
Ich dachte, dass es sicher nicht so schwer sein würde, ein solches Kleid zu finden, aber HA!, falsch gedacht: Die meisten Kleider, welche so geschnitten sind, aber trotzdem schick und für einen Ball geeignet sind, kosten gerne mal an die 200€.
So viel Geld für ein Kleid, welches ich vermutlich in den nächsten zwei Jahren nicht noch mal anziehen würde, war mir dann doch entschieden zuviel.

Vor einiger Zeit fand ich ein goldenes Pailettenkleid, mit zwei schwarzen Stoffteilen, welche seitlich angebracht waren. Ich war sofort total verliebt, jedoch war es mir zu diesem Zeitpunkt einfach zu teuer.
Im Januar sah ich mich wieder nach einem Kleid für den Ball um und stieß wieder auf dieses Kleid, doch diesmal war es runtergesetzt und ich war nur so: WUUUUHUUUU YEAHYEAHYEAH!
Ich zögerte nicht und bestellte sofort. Die Woche, in welcher ich auf das Kleid wartete, kam mir wie eine der längsten meines Lebens vor. Ich konnte kaum erwarten, dieses glänzende Etwas anprobieren zu können. Vor allem weil die Sorge, dass es nicht passen könnte, unendlich groß war.
Ich war nicht Zuhause, als das Paket ankam, meine Mutter war aber so lieb und rief mich sofort an, als es da war. Selten habe ich mich auf meinem Heimweg so beeilt, wie an diesem Tag.
Daheim angekommen schlüfpte ich raus aus meiner Jacke und in förmlich einer Bewegung rein in das Kleid. Und es saß wie angegossen.
Ich fühlte mich vom ersten Moment an sehr wohl darin und wollte es eigentlich nicht mehr ausziehen.
An einem Bügel hing es die ganze Zeit an meiner Schranktür, damit ich es immer im Blick hatte. Bis zu dem Tag des Balls.
Die anfingliche Sorge, wir Mädels könnten uns in unseren Kleider ähneln, verflog schnell. Nicht nur, weil wir alle verschieden Typen sind, sondern auch, weil wir ganz verschieden wirkten: Wir hatten eine natürliche Schönheit, eine Ballerina, ein äußerst sexy Sonnenscheinmädchen, eine sehr edle Geheimnisvolle und mich schimmerndes Gold.

Passend zu dem gold-schwarzen Kleid trug ich auf meinen Ringfingern Caviar Manicure von Ciaté. Auf den anderen Nägeln trug ich forever yummy von Essie und auf den Lippen 202 von Yves Saint Laurent.

Andere Mädchen trugen an diesem Abend bodenlange Roben und manche kamen in Partykleidern.
Fasziniert war ich vom dem Durchhaltevermögen der Mädchen und Frauen, welche den ganzen Abend auf ihren High Heels aushielten. Auch ich zog meine 13cm Schuhe erst aus, als wir uns auf den Heimweg machten.
Gestört hat es mich, als ich sah, dass ein Mädchen UGG Bots trug. Nicht nur, wegen meiner Einstellung diesen Schuhen gegenüber, sondern einfach weil ich finde, dass sie nicht zum Anlass passten.

 

6

Nicht in Berlin? Kein Problem!

Fast eine Woche ist es her: Das MUSE NET ist online!
Viele fragten mich, ob ich auch dazu gehöre: nein, ich bin kein Teil des Netzwerkes. Ich bin aber ein Teil von monochrome und das MUSE NET ist das erste Projekt der jungen Agentur.

Doch diese Woche ist es ruhig im monochrome-Büro, denn es ist Fashion Week! Und Anna und Jakob sind in Berlin live dabei.
Ich bin in Hamburg und passe auf den kleinen Elvis auf, und die, die mir auf Twitter folgen, wissen, dass ich jetzt auch liebend gerne in Berlin wäre! Jedoch muss ich trotzdem nicht darauf verzichten, quasi “dabei” zu sein.
Denn die MUSE NET-Mädels sind dort und sind fleißig am Twittern, Instagramen und Bloggen, damit wir auch ja nichts verpassen!
Wer sich auch nichts von der Fashion Week entgehen lassen will, schaut einfach mal hier vorbei:
http://fashionweek.themusenet.com/

 

0

Konfettiliebe & what Emilie wore

House of Harlow Shoes Emilie Gold

Noch nie sah, verschoss und warf ich so viel Konfetti wie Mitte November bei einem Fotoshooting. Selbst Tage danach fand ich es in Jackentaschen und in meinen Schuhen.  Aber was kann man schon dagegen sagen? Konfetti ist super!
Das wahre Problem war, dass ich (wie immer, wenn ich irgendwo hin soll) nicht wusste was ich anziehen soll. Glücklicherweise hatte ich mir diesmal meine Zeit besser als beim Cartier Opening eingeteilt, und schlug damit ein paar Minuten raus. Unter Zeitdruck geriet ich aber trotzdem. Dafür fühlte ich mich sehr wohl in dem was ich trug und hatte einen wunderschönen Tag und Abend!
Lag vielleicht auch an meinen Lieblingsheels und an einem schwarzen Rock von Yunikue, welchen ich kurzzeitig trug! ;)

Danke an Pablo, der die tollen Fotos von mir und anna schoss! <3

Schuhe House of Harlow / Strumpfhose Primark / Kleid H&M / Cardigan American Apparel / Rock Yunikue

0

Cartier Opening

SONY DSC

Am 5.9. lud Cartier, der “ König der Juweliere, Juwelier der Könige” zu Grand Openening in Hamburg. Nachdem die Boutique nach Plänen von Star-Architekt Bruno Monard 3 Monate lang renoviert wurde, ist sie nun um 137qm größer und wieder geöffnet. Da Anna zur gleichen Zeit als “little monster” auf dem Lady Gaga Konzert unterwegs war, durfte ich sie vertreten.

“Durfte vertreten” fing so an: Anna fragte mich ob ich Lust hätte, dorthin zu gehen. Nachdem sie das Wort “Cartier-Eröffnung” erwähnte, habe ich schon halb abgeschaltet und nur noch an schöne Kleider, schicken Schmuck und die Highsociety gedacht. Erst als ich auf dem Heimweg war, habe ich langsam begriffen, was mich noch erwartet, außer einer schicken Feier: Leute wie Bettina Zimmermann, Daniel Brühl oder Bahar Kizil, die ich nur aus dem Fernsehen kenne, werden neben mir feiern. Leute, gehüllt in super schicker Kleidung! Und als ich daran dachte, was wohl die Anderen anziehen, machte es bei mir Klick: WAS ZIEHE ICH NUR AN???
In totaler Panik versuchte ich mich an alle Teile in meinem Kleiderschrank zu erinnern und im Geiste zu kombinieren. (Kleine Randnotiz: Anna hat mir Dienstag Nachmittag Bescheid gesagt, Mittwoch Abend war die Eröffnung.)

Ich habe mir um die 100 Outfits ausgemalt, aber keins hat bei mir diesen “das ist es!”-Funken ausgelöst. So war mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen “ Welcher Schmuck?” und der erste nach dem Aufwachen “welche Schuhe?”.
Durch meine leichte Dusseligkeit habe ich mir den Mittwoch so blöd verplant, dass sich erst um 17 Uhr Zuhause war und um viertel vor Sieben wieder los musste. Bedeutete also: 1h 45min für Make-up und Outfit. Erneut im Panikrausch fing ich einfach an mich genauso wie immer zu schminken, nur dass ich das Make-up ein wenig verstärkte damit es nicht zu sehr nach Alltag aussah. Meine Gedanken galten während dessen aber ganze Zeit meiner Outfitfrage.
In so einem Moment hat sicher jeder einen Stylingberater, bei dem man weiss “da kriege ich einen guten Rat!”. Normalerweise ist das meine Mutter, aber bei solchen Dingen muss man nunmal schwere Geschütze auffahren. Meine Anlaufstelle, mein Ruhepol und meine letzt Hoffnung: Anna.

Gestresst wie ich war, flutete ich sie mit gefühlten tausend Nachrichten und schickte ihr unaufhörlich Fotos. Ihre Antwort: “Probiers doch mit einem schwarzen Kleid.”
Jetzt frage ich mich, warum bin ich da nicht früher drauf gekommen? Ich liebe schwarz wenn es elegant sein soll, und was ist da besser, als das kleine Schwarze? Coco Chanel hat sich schon was dabei gedacht, als sie diesen Klassiker entwarf!

Also griff ich zu einem schwarzen trägerlosen Kleid, einem schwarzen Blazer mit Schulterpolstern, schwarzen Lackheels und goldenem Schmuck.
Noch ein ganz wichtiger Tipp von Anna: “Verkleide dich nicht! Das wichtigste ist, dass du dich wohl fühlst. Dann strahlst du auch Sicherheit aus.”
Und ich fühlte mich wohl. Pudelwohl sogar.
Meine anfängliche Angst overdressed, oder gar noch viel schlimmer UNDERDRESSED zu sein verflog aber erst, als ich die Boutique betrat. Es gab alles: von lässigen Sarouelhosen kombiniert mit einem engen Pulli und Heels, bis hin zu weißen mit Pailetten bestickten Kleidern und pompösem Schmuck. Und spätestens nach Bahars Kompliment: “Für Cartier bist du perfekt gekleidet!” war auch die letzte Unsicherheit verflogen und ich habe den Abend sehr genossen. Umgeben von sehr höflichen und netten Leuten, schönem Schmuck und guter Musik (Kim Wilde trat auf) fühlte ich mich sehr wohl und habe einen wirklich sehr schönen Abend verbracht! Ich bin mal gespannt, in welches Oufitchaos ich mich beim nächsten Event stürtzen werde…

0