Category Archives: Leben

Über Talkshows und Roche & Böhmermann

Ich habe echt keine Ahnung von Talkshows. Gebe ich ehrlich und gerne zu, dass ich mir eigentlich kein Urteil erlauben darf, weil ich keine Ahnung von Talkshows habe, da ich nie wirklich eine sah. (Allgemein habe ich sehr wenig Ahnung von Fernsehen, da ich eine olle Langweilerin bin, und mich eigentlich keine anderen Programme als DMAX, phoenix, arte, manchmal NTV, ZDF und das Erste so richtig interessieren)
Einer der Gründe warum ich mir keine Talkshows anschaute war (neben der Tatsache, dass ich eigentlich kaum Fernsehen gucke, weil ich dann traurig werde), dass ich das Vorurteil hatte, dass Talkshows nichts anderes sind, als ein Stuhlkreis mit erwachsenen Menschen, welche mit einer harmlosen und langweiligen Unterhaltung beginnen, 40 Minuten damit zubringen zu erklären, wer da überhaupt sitzt, danach versuchen das Niveau ihrer Beiträge mit Zitaten zu heben, um dann genau dieses durch wilde Gestik, entgleisende Mimik und zickige Antworten rapide sinken zu lassen. Beobachtet und kommentiert wird das ganz Szeanario von einem schicken und viel zu stark gepuderten Moderator in einem Anzug, der noch viel schickere Karten, mit dem Logo und dem Namen der Show, in seinen Händen hält.
Da diese Szene nun einfach nicht aus meinem Kopf weichen wollte, hatte ich auch keine Interesse daran, mich mit Talkshows zu beschäftigen, oder mir eine komplette Sendung anzusehen.
Das änderte sich, als ich (als leicht zu beeinflussende Person) auf Facebook entdeckte, dass ein paar meiner Facebookfreunde (von denen ich auch weiß, dass sie auf einem gesunden Bildungstand sind und es niemals in Erwägung ziehen würden ihren Abend mit “Berlin Tag & Nacht” zu verbringen, oder, wenn ich sie nach ihrer Beschäftigung des gestrigen Nachmittags fragen würde, mit “Mir war langweilig, also habe ich “Mitten im Leben” gesehen, aber nur aus Spaß, ich finde die voll dumm und lache die dann immer aus” antworten würden) die ZDFKultur Talkshow “Roche und Böhmermann”, loyal wie sie sind, mit einem “gefällt mir” markiert haben.

Charlotte Roche dürfte der ein oder andere, spätestens nach dem Marteria Song “Verstrahlt”, kennen. Sie ist Autorin und schrieb unter anderem das, unter Jugendlichen sehr beliebte und auch sonst sehr bekannte Buch “Feuchtgebiete”.
Jan Böhmermann, laut Wikipedia “deutscher Hörfunk- und FernsehmoderatorSatirikerFilmproduzent und Autor“, kannte ich vorher nicht und fand ich, als ich die ersten Folgen “Roche & Böhmermann” sah, auch eher unsympathisch. Änderte sich aber mit der Zeit.
Wie gesagt, ich habe echt keine Ahnung von Talkshows und meine Allgemeinbildung kann man peinlicherweise auch nicht als solche bezeichnen. Daher wusste ich nicht was mich bei “Roche & Böhmermann” erwarten würde. Ich schaute mir ein paar Youtubevideos an und war danach extrem neugierig. Ein Glück gibt es so etwas feines wie die ZDF Mediathek, in welcher ich mir auch gleich ein paar Folgen anguckte. Meine Lieblingsfolge ist übrigens die vom 11.11.12, welche ich euch sehr ans Herz legen kann und ich mir sicher auch ein zweites Mal ansehen werde!

Eigentlich ist die gesamte Sendung sehr ironisch und kennt relativ wenig Grenzen. Es wird selten ein Blatt vor der Mund genommen und selten etwas “weggepiepst”, auch wenn es direkt in der Show einen Knopf dafür gibt.
Eine Klage haben sie auch schon am Hals, jedoch wurde das anscheinend sehr gut aufgenommen, da gleich mal ein Mitglied der Verbandes, welcher die Klage einreichte, in die Sendung eingeladen wurde.
Auch sonst sind Roche & Böhmermann bekannt für “schlechte Recherche”, wie sie selbst in jeder Folge mindestens 300x betonen. Weiterhin können beide sehr gut über den jeweils anderen lachen.

Nun denn: Auch wenn “Roche & Böhmermann” genau der Szene, welche mich davon abhielt mich mit Talkshows auseinanderzusetzen, entspricht, schaue ich es doch liebend gerne. Ich habe eine Talkshow gefunden, welche mir gefällt und vielleicht werde ich mich jetzt auch genauer mit anderen Talkshows befassen und beschäftigen, und kann dadurch meine Vorurteile beseitigen.
Oder auch nicht.

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MUSE NET

Sicher haben die ein oder anderen von euch es schon mitbekommen: in der Bloggerwelt passiert was.
Es ist was im Umlauf. Das “MUSE NET“ ist quasi in aller Munde. Schon auf facebook wird seit längerer Zeit auf der Fanpage gepostet und bei Fragen wie “was ist das “MUSE NET”? ” und “wann geht ihr online?” bekommt man Antworten wie ” bald ;) ” und “sei gespannt”.
Und das darf man sein!
Denn wenn man auf fashionpuppe.com , i <3 Ponys, tea&twigs und auch This is Jane Wayne geht, sieht man nichts außer einem Countdown und eben das MUSE NET Logo. Alles ist sehr spannend und geheimnisvoll.
Seid gespannt! Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich auf das was kommen wird! Es wird großartig!

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rosa

Wie ich schon letzte Woche erwähnte, wollte ich meine Haare mal wieder rosa tönen. Ich hatte schon mehrere Farben in meinen Haaren (blau, pink, violett), jedoch gefiel mir keine so sehr wie babyrosa.
Letztes Mal verwendetet ich dafür “cotton candy pink” von manic panic, griff jedoch dieses Mal zu L’Oréal Paris Préférence soft rosé. Diese Farbe wollte ich sowieso mal ausprobieren.

Da es schon so früh dunkel wird, bekam ich es nicht mehr auf die Reihe ein Bild zu schießen, auf welchem das Ergebnis erkennbar ist, sondern nur, während die Farbe noch einwirkte.
Versuchte meine getrockneten Haare mit Blitz zu fotografieren, fand das aber eher unschön.
Für die unter euch, welche das Ergebnis aber sehr interessiert habe ich ein Bild auf Instagram gepostet, leider in nicht so schöner Qualität, da ich es nur mit meinem Handy aufnahm, aber wenigstens etwas!
Ich warte jetzt darauf, mal im Hellen nach Hause zu kommen, um ein anständiges Bild machen zu können und dieses dann auch hier posten zu können.

 

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Ein Blog ist ja auch ‘ne Art Tagebuch

Hi ihr coolen Kids!
Ich habe immer noch Ferien. Scheinen irgendwie kein Ende zu nehmen, aber auch noch nicht richtig angefangen zu haben.
Silvester verbrachte ich sehr schön mit Bekannten und frühstückte am 1.1. dann auch erst mal fast 3 Stunden mit selbigen in der kopiba in Hamburg . Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ich kämpfe leider schon seit längerem mit einer Erkältung, welche immer mal wieder ihre Peitsche schwingt, mich niederhaut und sich dann aber relativ schnell zurück zieht. Glücklicherweise geht es mir im Moment ziemlich gut und ich komme auch ohne 3 Liter Ingwertee durch den Tag.
Gestern verbrachte ich den ersten Arbeitstag deswegen auch mit arbeiten. Klingt logisch.
Heute war ich allerdings mal nicht in der Agentur, da für mich nächste Woche der Schulalltag wieder beginnt, und noch die ein oder andere (auch vor mir hergeschobene) Schulaufgabe auf mich wartet und sie schreit förmlich “Los du faules Stück Dreck, tu endlich was, oder ich kotz’ deinem Lehrer vor die Füße und du kriegst ‘ne 6″.

Sechsen finde ich eher nicht so lustig, daher beschäftigte ich mich heute den ganzen Tag mit Hausaufgaben.
Zwischen den Aufgaben und während meiner Pausen bastelte ich dann ein wenig am Blog rum! Yeah!
Ich mag das Design jetzt lieber und hoffe, dass es euch genauso gut gefällt wie mir :)

Ich melde mich morgen wieder. Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend und: schiebt eure Aufgaben nicht vor euch her!

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Stilvolle Vorsätze 2013

Frohes Neues Emilie Gold

Ein frohes neues Jahr euch allen! 2013 hat nun begonnen und ich habe mir ein paar Gedanken gemacht:
Inspiriert von Rothaariges habe ich mir gesagt, dass ich meine Vorsätze auch dringend mal notieren sollte, damit ich mal ein wenig Übersicht über meine (leider zahlreichen) Wünsche und Vorsätze bekomme.

  1. Enge Handschuhe, welche bis zu den Ellenbogen reichen, damit ich in meine Capes auch im Winter problemlos tragen kann. Zudem finde ich es immer sehr schön, wenn Frauen, wenn sie ins Theater gehen, zu hoch gesteckten Haaren und schönen Kleidern solche Handschuhe tragen.
  2. Mehr Strumpfhosen kaufen, auch in andere Farben als schwarz ( zum Beispiel in grau, weiß und dunkelrot). Ich trage bekanntlich ja sehr ungerne Hosen und meistens schwarz. Folglich sieht man mich meistens in schwarzen Strumpfhosen oder Leggings (Leggings sind keine Hosen, betone ich immer wieder gerne).
  3. Mehr rote Lippenstifte zulegen.
  4. Handtaschen besser behandeln und nicht einfach immer in die Ecke schmeißen, wenn ich nach Hause komme.
  5. 2 Paar schöne flache Schnürschuhe oder Loafer finden.
  6. Noch einmal meine Haare rosa tönen.
  7. Eine Strumpfhose kaufen, auf welcher hinten eine Naht aufgedruckt ist.
  8. Sehr schlichte weiße Handschuhe, ohne Verzierungen oder Applikationen, zulegen.
  9. Meine Lederjacken öfter tragen.
  10. Das perfekte kleine Schwarze finden und lernen, es Alltags- sowie Ausgehtauglich zu kombinieren.

Ich werde diese Liste auf oben in des Menü einfügen, so dass ich mich selbst motiviere, ihr aber auch mit verfolgen könnt, wie weit ich schon bin.
Falls ihr auch solche Vorsätze habt, dann lasst mich gerne davon wissen!

 

Danke für das Foto an Pablo Heimplatz <3

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Buchstapelkampf

Bücherstapel - Emilie Gold

Ich habe Ferien und nehme mir Zeit. Eigentlich habe ich keine, da ich noch genug Schulaufgaben habe, aber wie gesagt sind es Ferien und deswegen nehme ich mir Zeit. Ich nehme mir Zeit zum Filme Schauen und Lesen.
Erst gestern war ich in der Stadt und kaufte 3 neue DVDs. Natürlich könnte ich mir die Filme auch bei iTunes kaufen, aber eine DVD in den Händen zu halten ist ja noch mal was anderes, als den Film nur virtuell zu besitzen.
Genauso ist es mit Büchern. Selbstverständlich kann ich sie mir auch auf diverse Geräte laden, aber der  schöne Geruch von Buchseiten  bleibt dabei aus.
DVDs kaufe ich eher selten, dafür umso öfter Bücher. Eigentlich kaufe ich ständig Bücher. In einer Zeit, in der ich manchmal in einer Woche 3 Bücher las, bemerkte ich, dass das Geld schnell weg war. Denn jedes Mal 10€ zu bezahlen, konnte ich mir auf Dauer nicht leisten. Also fing ich an die Bücher gebraucht bei Amazon zu kaufen. Das kann ich auch jedem empfehlen! Ich war bis jetzt immer sehr zufrieden, und der angegebene Buchzustand entsprach auch immer der Wahrheit.
Seit 3 Monaten las ich, glaube ich, kein Buch mehr bis zum Schluss, da ich immer wieder ein neues entdeckte. So habe ich jetzt “Faust”, “Anna Karenina”, “the other hand”, “Der Schatten des Windes” und “Special topics in calamity physics” (die deutsche Version las ich bereits) auf meinem Nachttisch liegen, und alle warten darauf, gelesen zu werden.
Und ich nehme mir jetzt die Zeit und sage dem Buchstapel den Kampf an, in dem ich als erstes “Anna Karenina” beende.
Und auch einen Film sah ich schon! “my fair Lady” schaute ich mir gestern Abend und heute morgen an. Ein guter Film, welchen ich wirklich gut leiden kann!
Ich freue mich schon auf die Bücher welche ich anfangen kann, wenn ich mit diesen fertig bin (da ich auch wieder Bücher zu Weihnachten geschenkt bekam) und bin da offen für Vorschläge und Empfehlungen!

 

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Weihnachtsstimmung

Bildschirmfoto 2012-12-19 um 13.25.55

Noch 5 Tage und dann beginnt das lang ersehnte Weihnachtsfest.( Ja ich weiß, eigentlich beginnt Weihnachten am 25.12. aber für mich zählt der 24.12. auch schon dazu.)
Überall sieht man Lichterketten, kleine Englesfiguren und Zipfelmützen. Aber um ehrlich zu sein: ich bin noch nicht mit den Vorbereitungen fertig und sowieso habe ich eigentlich gar keinen Bock wenn ich daran denke, das ganze Geschirr nach dem Weihnachtsschmaus abräumen zu müssen. Mir fehlt noch ein Geschenk, und der Weihnachtsputz steht auch noch bevor. Dazu kommt noch, dass der Schnee wieder geschmolzen ist. So richtig Lust auf Weihnachten bekomme ich da nicht, sondern sehe es eher als lästige, nervenaufreibende, gezwungene Feier an.
Ich gehöre zu denen, welche an der romantischen Vorstellung festhalten, dass Schnee ein fester Bestandteil vom Weihnachtsfest ist. Genau wie gefüllte Äpfel aus dem Backofen, Ente, Liebe und Klassik, Geschenke und Frank Sinatra. Alle sollten ein Lächeln auf dem Gesicht haben, und so nett zueinander sein, dass einem schon wieder schlecht werden könnte.

Durch den fehlenden Schnee und der vorweihnachtlichen Stress wird meine Weihnachtsstimmung ganz schön gedrückt. Aber wie gesagt, gehört Frank Sinatra zu den Dingen, welche ich mit Weihnachten verbinde. Und genau deswegen befindet er sich auch in meiner Playlist.
Oft brauche ich Musik, um mir meine Stimmung zu schaffen. In diesem Falle, habe ich mir einfach eine Playlist mit fast allen meinen Lieblingsweihnachtsliedern erstellt.
Für jene von euch, welche sich momentan auch im Stress befinden oder einfach nicht so richtig in Stimmung kommen wollen, wird sie sicher auch etwas sein.
Viel Spaß beim reinhören!

Bild: Screenshot Spotify

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Back in time

Charade Audrey Hepburn Emilie Gold

Ich ziehe Frank Sinatra Jay-Z vor, und lese lieber, als Fernsehen zu schauen.
Ja, machmal fühle ich mich wie 60, aber damit komme ich gut klar. Ich gleiche das einfach mit meinem ständigen Smartphone Gebrauch aus.

Klassische Dinge haben irgendwie eine magische Anziehungskraft auf mich.
Umso glücklicher war ich, als ich den Film “Charade” bei  Thalia entdeckte.
Ich habe vorher noch keinen Film mit Audrey Hepburn gesehen, und war deswegen sehr gespannt wie Filme mit ihr sind! Zudem ist es der Lieblingsfilm von Blair Waldorf ( eine Figur aus Gossip Girl ), und da ich total in ihren Stil verliebt bin, und ich viele Interessen mit ihr teile, musste ich diesen Film einfach haben.

Jetzt liegt er, gut gehütet, auf meinem Nachtisch und wartet darauf angeschaut zu werden.
Da ich diesen Film aber nicht einfach nur nebenbei laufen lassen möchte (wie ich es öfter bei Filmen tue, weil ich während dessen verschiedene Aufgaben erledige), wird er dort wahrscheinlich auch noch eine Weile liegen, bevor ich ihn mir ganz ansehe.

Die ersten 20 Minuten fand ich aber schon grandios und freue mich, auf die restlichen 83!

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Emilies Monthly – Oktober

Emilie Gold Monthly

Kapitel 1 – Trendfrage

Jede Modezeitschrift preist Trends an. “NEU NEU NEU” und “DIE TRENDS FÜR …” liest man. Wenn man diese Seiten dann aufschlägt, sieht man meistens Pastellfarben und Neon-Knaller. Rockige Lederleggins und verspielte Bübchenragen. Beim Durchblättern bekommt man dann size zero Models in spaceigen, astronautenähnlichen Anzügen, und Frauen mit Kurven in Vintagekleidern zu sehen.

Der erste Gedanke der mir dann meistens kommt: “ja was denn nun?” Man kann doch nicht sagen, dass Pastelltöne und süße Dip dye Frisuren ein Muss für die moderne Frau von heute sind, aber gleichzeitig behaupten, dass die rebellische und starke Frau die mit Neonfarben auffallen möchte, die Saison anführt.
Manche Dinge entsprechen genau meinem Geschmack, und bei anderen Dingen, die doch aber anscheinend auch im Trend liegen, schüttel ich nur den Kopf und verstehe die Welt nicht mehr.

Widerspricht sich das nicht?
Nein, denn es bedeutet einfach, dass wir vielfältig sind. Wir haben verschiedene Geschmäcker.
Frauen sind vielfältig, können vielfältig sein, und müssen es gewissermaßen auch. Eine Frau hat viele Facetten und noch mehr Möglichkeiten diese zu präsentieren.
Warum sollte uns die Mode dabei stoppen zu zeigen wer wir sind und wer wir sein wollen? Richtig. Es gibt keinen Grund warum sie das tun sollte. Mode ist gewissermaßen Kunst und Kunst ist vielfältig.

Für mich ist die Frau von heute stark. Wir wissen (meistens) was wir wollen, und bemühen uns, um es zu kriegen. Wir entwickeln verschiedene Interessen und schlagen neue Wege ein. Die Kleidung unterstützt uns das zu zeigen.

Ein Beispiel zum Thema “Trend”:
Viele Frauen, bedeuten viele Lebensweisen, bedeuten viele Vorlieben, bedeuten viele Geschmäcker. Viele Frauen bedeuten aber auch viele Kleidungsstile. So ziehen manche Frauen aufgrund verschiedener Faktoren Schlaghosen, Stiftröcken vor. Wenn also viele Frauen Schlaghosen tragen, ist es irgendwo ein Trend. Also schreibt eine Zeitschrift “Der Trend für diesen Sommer sind Schlaghosen. Sportlich und trotzdem schick.”. Da es nun aber nicht  nur diese eine Gruppe gibt, sondern auch noch die Frauen, die gerne Stiftröcke tragen, haben wir den nächsten Trend: Stiftröcke. Also steht in meinem Klatschblatt des Vertrauens auf der einen Seite “YEAH SCHLAGHOSEN” und auf der anderen “YEAH STIFTRÖCKE”. Das ist selbstverständlich auch irgendwo vom Lebensstil abhängig (So wird eine sportliche, lockere Frau die immer auf Reisen ist, wohl ehr Turnschuhe tragen, als 14cm High Heels)

Das hat nichts damit zutun, dass wir in eine Richtung gedrängt werden. Wir bestimmen die Richtung ehr. Wir wollen uns wohl fühlen. In dem was wir tun, in dem was wir unternehmen und unseren Lebensstil genießen. Kleidung kann uns dabei unterstützen uns auszudrücken, und für uns sprechen: “Das bin ich! das kann ich! das will ich!”. Kann, muss aber nicht. Manche greifen belanglos in den Kleiderschrank, und ziehen irgendeinehose zu irgendeinemshirt an. Aber das ist auch ein Stil. Denn irgendwie müssen diese Kleider ja auch in den Kleiderschrank kommen, und das tun sie (leider) nicht von Zauberhand. Sie werden gekauft, genäht, geschenkt. Beim letzten hat die Wahl des Kleidungsstückes ehr weniger etwas mit unserem Stil zutun, bei den ersten beiden aber schon. Auch wenn man sagt, dass die Kleiderwahl einem so gut wie egal ist, ist sie es trotzdem nicht. Wenn sich, wie oben genannt, eine Frau für eine Hose entscheidet und nicht für einen Rock, dann hat das einen Grund. Und wenn dieser Grund beispielsweise der ist, dass die Kleidung gemütlich sein soll, so ist das ein Zeichen für einen Stil.

Wir können durch unsere Kleidung ausdrücken wer wir sind. Wenn wir das wollen. Viele starke Frauen bedeutet viele starke Trends. Wir müssen uns nicht nach den Trends richten, wenn es unserem Stil nicht entspricht: Euer Stil ist euer Gefühl. Die Kleidung, in der ihr euch wohl fühlt, bestimmt euren Stil. Ein Stil kann wandelbar sein, so wie die Trends es auch sind. Der Trend richtet sich nach eurem Stil, und manchmal passt sich der Stil auch dem Trend an.
Trend ist nicht wenn ein Designer sagt: das habe ich jetzt so gemacht, das ist jetzt Trend. Trend ist es erst, wenn es angenommen wird. Wenn es Leute gibt, die es tragen und sehen wollen.

Der Trend definiert sich durch uns. Wir nehmen Teil an der Mode. Wir bilden die Mode und leben sie. Unsere Stile sind verschieden, und das ist gut so. Wir haben Raum um wandelbar zu sein, und das ist auch gut so. Der Trend drängt uns nicht in irgendeine Ecke, oder macht uns zu etwas was wir nicht sein wollen, denn :

wir bestimmen den Trend.

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Day of the girl

day of the girl 11 october

Heute, am Day of the Girl (dt. Tag des Mädchens), erinnert Plan UK mit einem neuen Werbespot daran, was Mädchen alles verändern können wenn sie die Chance auf Bildung kriegen. Diese Aktion ist Teil der ” Because I am a girl” Kampagne, welche sich weltweit für die Recht von Mädchen einsetzt und die Unterstützung und Bildung bietet, welche die Mädchen brauchen, um sich und ihre Familie aus der Armut zu helfen.
Plan UK: “We know that girls are the key to solving world poverty. They have the power to free themselves and their communities from poverty with education and the right support.”

Nehmt euch an diesem Tag jedoch aber auch mal Zeit, um auf euren erreichten Ziele zu blicken: lobt euch selbst, und schaut stolz auf das was ihr in eurem Leben geschafft habt! Ob es eine 1 in der letzen Klausur war,  eine Unternehmungsgründung oder auf High Heels problemlos gehen zu können. Sich selbst mal auf die Schulter zu klopfen ist erlaubt, und vor allem auch wichtig! Und wenn ihr merkt, dass jemand anders, ob Schwester, Mutter, Freundin oder Kollegin, etwas erreicht hat oder einfach mal ein Lob verdient hat: Lobt sie! Sie wird sich freuen, und ihr selbst werdet euch danach aus besser fühlen wenn ihr wisst, dass ihr jemandem ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert habt.

Genießt den Tag, aber behaltet im Kopf, dass das was für uns selbstverständlich scheint, nicht für alle auf der Welt gilt, und dass auch ihr etwas dazu beitragen könnt, es zu ändern.

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