Ted Baker S/S 2013

Mit Pastell, als auch mit knalligen Tönen zeigt Ted Baker in einem sehr schön gemachten Video, welches ich mir gerne immer wieder anschaue, was im Frühling und Sommer “fashionable” ist.

Erhältlich ist die Kleidung von Ted Baker zum Beispiel in ausgewählten Karstadt Kaufhäusern, sowie im Alsterhaus, im KaDeWe und im Oberpollinger, aber auch online bei Zalando.
Ich bin ganz verliebt und werde bei meinem nächsten Alsterhausbesuch die Kleidung der Marke, welche mir vorher noch nicht so vertraut war, genauer betrachten und sicher nicht widerstehen können, etwas zu kaufen.

Tagebucheintrag 2

Hallo Internetmenschen,
was ist nur los bei mir? Kein einziger Post in dieser Woche? Warum ist es seit 2 Monaten so ruhig auf This is Gold?

Ich ärger mich selbst ziemlich, dass ich diese Woche noch nichts, außer die täglichen Outfitbilder, hoch lud.
Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust oder keine Ideen habe, sondern im Moment einfach keine Zeit finde, mich in Ruhe hinzusetzen und einen Beitrag so zu schreiben, wie ich ihn mir vorstelle und wünsche.
Es sind einige neue Aufgaben und Dinge dazu gekommen, die ich, so organisationsverliebt wie ich bin, erstmal einplanen muss und in meinen Alltag bringen muss.
Jedoch finde ich gerade wieder meinen Rhythmus und bin froh die Themen, welche mich schon länger beschäftigen, endlich niederschreiben zu können.

Momentan sitze ich noch in einem riesigen und wunderschönen Sessel bei einer Freundin, welche gestern Abend Gastgeberin einer wunderbaren Feier war! Und wenn gleich auch die anderen Übernachtungsgäste aufgewacht sind, werde ich mal fragen, ob ich den Nudelsalat vom Vorabend zum Frühstück haben darf.
Später treffe ich dann zum ersten Mal (IM ECHTEN LEBEN NICHT NUR IM INTERNET) Trang, welche auf ihrem Blog Texte mit viel Hintergrund und schöne Bilder veröffentlicht.
Darauf freue ich mich schon sehr und bin extrem aufgeregt, auch wenn ich momentan noch vor allem müde bin.
Wird schon, spätestens, wenn ich meinen Nudelsalat habe <3

 

Morgenspaziergang

Ich habe keine Ahnung von Fotografie. Ich weiß nicht, wie man irgendwelche Werte einstellt, wie ich es schaffe, etwas am besten in Szene zu setzen und ich bin weder Team Nikon noch Team Canon.

Wenn ich fotografiere, dann weil ich den Drang dazu habe. Ich suche mir keine schönen Dinge, sondern sehe etwas, was mir gefällt und versuche dieses Bild, welches vor meinen Augen ist, möglichst schnell und genauso wie ich es sehe, einzufangen.

Heute morgen als ich aufwachte, blickte ich aus dem Fenster und sah diesen wunderschönen Nebel.
Das ganze Dorf wirkte, als hätte man die Zeit einfach angehalten. Als wäre alles unendlich langsam; ja sogar ein wenig trist.
Das hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich, mit dem Wunsch möglichst schnell raus zu können, meinen momentanen Lieblingssweater überzog, zu irgendeinem Rock griff und mir mein Cape und natürlich die Kamera nahm und mich auf den Weg zur Elbe, welche unserem Haus glücklicherweise sehr nah ist, machte.

Eine Stunde und wenige Bilder später bin ich sehr glücklich und hätte mir keinen besseren Start in meinen Samstag vorstellen können.

 

Kamera: Nikon D40 / Cape: Michalsky / Sweater: Beastin

Fotoliebe

Ich liebe Bilder. Ich mache selbst sehr oft, sehr viele Bilder, aber noch lieber schaue ich mir Bilder an.
Auf meinem Tumblr sammle ich Fotos, welche mit gut gefallen. Nur sehr sehr wenige sind von mir selbst, die meiste Zeit reblogge ich einfach Dinge, die ich schön finde und die mir einfach gut gefallen.
Und ich möchte gerne, dass wir alle unsere Tumblrliebe teilen und ich hoffentlich noch mehr schöne Dinge finde, die ich rebloggen kann <3

Ich glaube mein Tumblr sagt eine Menge über mich aus, da sich dort ausschließlich Bilder, welche ich schön finde, oder Bilder auf welchen Dinge abgebildet sind, welche ich schön finde, finden.

Klickste hier und findeste vielleicht auch paar schöne Sachen http://emiliegold.tumblr.com/ 

 

Meine ersten…

Ihr erinnert euch möglicherweise noch an den Artikel “mein erster…“, in welchem ich erzählte, wie aufregend und neu es für mich war, meinen ersten Chanellippenstift, beziehungweise mein erstes Chanelprodukt, zu kaufen. Mittlerweile ist diese Sammlung ein wenig gewachsen, und Chanel hat sich zu einer meiner Lieblingsmarken im Bereich Kosmetik herauskristalisiert.

Für mich war diese ganze Sache sehr spannend, weil es einen Hype um die Marke gibt. Man weiß, dass man mit dem Erwerb eines solchen Produktes zu einem nicht festgelegten Club gehört. Automatisch Teil einer Gruppe wird und auch (endlich) seine Meinung zu dem äußern kann, worüber andere reden. Denn seine Meinung über etwas zu äußern, womit man noch keine richtige Erfahrungen gemacht hat, kann oft sehr schwierig sein.

Und für mich ist es wieder so weit. In der Zwischenzeit gab es auch andere Dinge, wo ich dieses besondere Gefühl hatte. Dass man sich ungewöhnlich stark über den Kauf freut und sich einfach, auch wenn es eine hohe Summe war, sehr gut fühlt.
Ich besorgte beispielsweise etwas zum Valentinstag, wobei ich das gleiche Gefühl hatte. Diese gewisse Aufregung, weil man sich endlich etwas lang Gewünschtes geholt hat.

Aber Emilie, worum geht es denn jetzt verdammt?
Wie gesagt, es war wieder so weit. Dieses mal kaufte ich das erste mal: Nikes.
Ich weiß, für den ein oder anderen mag das etwas völlig normales sein. Manche Freunde von mir sammeln ihre Nikes geradezu und für sie ist es quasi so normal geworden, wie bei mir meine Lippenstiftliebe.
Man überlegt nicht richtig beim Kauf, sieht einfach nur, denkt sich “schön” und packt die Sache ein. Weiß den Wert vielleicht teilweise gar nicht richtig zu schätzen, was ich persönlich sehr schade finde.
Für mich war es aber was sehr besonderes.

Es ist ja unverkennbar, dass ich eigentlich eher ein Freund von Eleganz und Klasse bin und Sportschuhe passen eher nicht so richtig in diese Sparte.
Man sollte meinen, ich würde mich eher über meine ersten Louboutins oder Manolos (auf welche ich immer noch spare <3) freuen, als über schlichte Sportschuhe.
Und sie sind wirklich sehr schlicht. Nike Air Force 1 Mid ’07 in weiß.
Warum Mid? High war mir zu hoch und low zu niedrig, ganz einfach. Warum weiß? Auch wenn ich schwarz sehr gerne trage, fand ich weiß hier doch besser. (Bin nämlich auch eine große Weißliebhaberin).
Auch mein Prinzip des nicht-Hosen-tragens geht nun nicht mehr so recht auf. Jedenfalls  finde ich, dass eine Jeans zu diesen Schuhen einfach besser aussieht.
Allgemein denkt man so gar nicht “Das könnten Schuhe für Emilie sein”, wenn man sie sieht, und auch ich konnte mich gar nicht darin vorstellen, als ich sie bestellte.
Man musste mich auch gewissermaßen dazu überreden, da ich so große Zweifel hatte.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, richtig?

Die Zweifel sind jetzt weg und ich war, schon bevor ich sie das erste Mal anzog, sehr verknallt in diese Schuhe. Nach dem ersten Tragen war ich mir dann aber auch voll und ganz sicher, dass es die richtige Entscheidung war, diese Schuhe zu kaufen. Sie sind unfassbar gemütlich und ich fühle mich einfach wohl in ihnen.
Meine größte Sorge war aber: Was ziehe ich dazu an?
Diese schaffte ich jedoch auch zu beseitigen:
Ich versuchte das förmlich/schicke, was ich doch sehr gerne mag, ein wenig beizubehalten und trug deswegen ein Hemd, in die Hose gesteckt.
Wie das ganze aussah, könnt ihr hier sehen:

Mütze: BommelMe / Jacke: no name / Schal: topman / Hemd: Primark / Jeans: Primark / Schuhe: Nike

 

Gold für die Gold

Wie ich bereits erwähnte, stand in naher Zukunft ein Ball für mich an. Die nahe Zukunft war vorgestern.
Am Freitagabend war ich mit meinen Freundinnen und vielen anderen Bekannten auf einem Ball im Congress Centrum in Hamburg. Er findet einmal im Jahr statt und ist für viele von uns Schülern ein großes und besonderes Ereignis, besonders, wenn man debütiert. Ich weiß noch, dass ich letztes Jahr ganz schrecklich aufgeregt war, als ich debütieren sollte. Glücklicherweise vertanzte ich mich nicht großartig (jedenfalls bemerkte es keiner), niemand trat mir auf die Füße und mein Kleid blieb auch heil.

Und auch wenn ich dieses Jahr nicht zu den Debütanten gehörte, war ich doch wieder sehr aufgeregt, denn schon drei Monate vorher stellte ich mit die Frage: Was ziehe ich an?
Da ich letztes Jahr ein wenig zu wählerisch war, bestellte ich mein Kleid erst eine Woche vor dem Ball und es kam einen Tag vorher an. Natürlich passte es nicht richtig und ich musste notgedrungen eine kleine Strickjacke tragen (in welcher mir viel zu warm war) damit man die 98349 Sicherheitsnadeln, welche auf der Rückseite des Kleides befestigt waren, nicht sehen konnte.
Dieses Jahr war ich also ein wenig schneller und fing auch früher an, mich nach einem Kleid umzusehen. Ich hatte dieses mal “nur” zwei Kriterien: Rücken und Dekolleté müssen bedeckt sein. Nicht, weil ich irgendwelche Prinzipien verfolge, welche das verbieten, sondern einfach, weil ich es schöner finde. Ich finde rückenfreie oder tiefer ausgeschnittene Kleider bei anderen Mädchen durchaus sehr schön, an mir sehe ich es aber nicht gerne.
Ich dachte, dass es sicher nicht so schwer sein würde, ein solches Kleid zu finden, aber HA!, falsch gedacht: Die meisten Kleider, welche so geschnitten sind, aber trotzdem schick und für einen Ball geeignet sind, kosten gerne mal an die 200€.
So viel Geld für ein Kleid, welches ich vermutlich in den nächsten zwei Jahren nicht noch mal anziehen würde, war mir dann doch entschieden zuviel.

Vor einiger Zeit fand ich ein goldenes Pailettenkleid, mit zwei schwarzen Stoffteilen, welche seitlich angebracht waren. Ich war sofort total verliebt, jedoch war es mir zu diesem Zeitpunkt einfach zu teuer.
Im Januar sah ich mich wieder nach einem Kleid für den Ball um und stieß wieder auf dieses Kleid, doch diesmal war es runtergesetzt und ich war nur so: WUUUUHUUUU YEAHYEAHYEAH!
Ich zögerte nicht und bestellte sofort. Die Woche, in welcher ich auf das Kleid wartete, kam mir wie eine der längsten meines Lebens vor. Ich konnte kaum erwarten, dieses glänzende Etwas anprobieren zu können. Vor allem weil die Sorge, dass es nicht passen könnte, unendlich groß war.
Ich war nicht Zuhause, als das Paket ankam, meine Mutter war aber so lieb und rief mich sofort an, als es da war. Selten habe ich mich auf meinem Heimweg so beeilt, wie an diesem Tag.
Daheim angekommen schlüfpte ich raus aus meiner Jacke und in förmlich einer Bewegung rein in das Kleid. Und es saß wie angegossen.
Ich fühlte mich vom ersten Moment an sehr wohl darin und wollte es eigentlich nicht mehr ausziehen.
An einem Bügel hing es die ganze Zeit an meiner Schranktür, damit ich es immer im Blick hatte. Bis zu dem Tag des Balls.
Die anfingliche Sorge, wir Mädels könnten uns in unseren Kleider ähneln, verflog schnell. Nicht nur, weil wir alle verschieden Typen sind, sondern auch, weil wir ganz verschieden wirkten: Wir hatten eine natürliche Schönheit, eine Ballerina, ein äußerst sexy Sonnenscheinmädchen, eine sehr edle Geheimnisvolle und mich schimmerndes Gold.

Passend zu dem gold-schwarzen Kleid trug ich auf meinen Ringfingern Caviar Manicure von Ciaté. Auf den anderen Nägeln trug ich forever yummy von Essie und auf den Lippen 202 von Yves Saint Laurent.

Andere Mädchen trugen an diesem Abend bodenlange Roben und manche kamen in Partykleidern.
Fasziniert war ich vom dem Durchhaltevermögen der Mädchen und Frauen, welche den ganzen Abend auf ihren High Heels aushielten. Auch ich zog meine 13cm Schuhe erst aus, als wir uns auf den Heimweg machten.
Gestört hat es mich, als ich sah, dass ein Mädchen UGG Bots trug. Nicht nur, wegen meiner Einstellung diesen Schuhen gegenüber, sondern einfach weil ich finde, dass sie nicht zum Anlass passten.

 

Manchmal habe ich auch Projekte

Hallo Leser und Menschen dieser Welt,
weil ich genauso mediengestört und -abhängig bin wie ihr, mir die Ideen ausgehen und ich gerne Kleidung trage, komme ich jetzt (auch wenn dieser Trend seit circa 2 Jahren vorbei ist) mit meinem super coolen neuen Projekt:
(Trommelwirbel)

ICH FOTOGRAFIERE MEINE OUTFITS WUUUUUUHUUUUU

Keine Überraschung? Das machen alle Leute, die einen Modeblog führen? Das kennt ihr schon? Das habe ich doch schon öfter gemacht?
EGAL! Ich mache es trotzdem!

Ich werde ab heute, dem 6.02.2013, jeden Tag mein Outfit fotografieren und das Foto dann auf Instagram hochladen!
Kein Instagram? Kein Problem! Wann man nach rechts guckt (vielleicht musst du noch ein wenig runter scrollen), findet man dort einen Instagramfeed, welcher meine letzten Bilder anzeigt.
Sonst kann man die Bilder auch hier: http://instagram.com/emiliegold_ sehen, ohne sich anmelden zu müssen.
Folgen darf man mir aber auch gerne, wir sind ja immerhin alle ein wenig follower- und likegeil.

wenn ihr auch mitmachen wollt, dann markiert eure Bilder einfach mit dem Hashtag #egootd

Natürlich blogge ich hier ganz normal weiter und es werden trotzdem noch wEw’s kommen, welche dann aber ausführlicher als nur ein Bild sind.

Red again

Rot ist eine der Farben, welche mich wohl am meisten fasziniert. Einfach, weil sie so vielfältig ist. Es gibt gefühlt unendlich verschiedene Rottöne. Manche gehen ins Orangene, andere ins Pinke und wieder andere wirken eher bräunlich.
Mit rot kann man spielen.
Es, mit Schwarz und Gold komibiniert, edel wirken lassen. Mit Pink kombiniert ist es poppig und verspielt und mit Weiß wirkt es romantisch.

Ich besitze kaum rote Kleidungsstücke. Ich glaube sogar nur drei, und zwei davon sind sehr dunkel, ja eigentlich wirklich oxblood.
Meine Haut ist sehr oft gerötet, besonders meine Wangen und ich finde, dass rote Kleidungsstücke das noch mehr hervorheben. Also meide ich knallrote Kleidungsstücke eher.
Jedoch ganz im Gegenteil zu rotem Lippenstift. Man sollte meinen, dass mein Gesicht gerade dadurch sehr rot wirkt, tut es aber nicht. Obwohl oder vielleicht, weil die Farbe sich direkt in meinem Gesicht befindet.

Ich finde, dass roter Lippenstift immer geht. Jede Frau kann roten Lippenstift tragen, da es einfach so viele Farbvariationen und Nuancen von vielen verschiedenen Firmen gibt.

Ich trage zur Zeit am liebsten 202 von Yves Saint Laurent.
Auf den Lippen hat er bei mir einen erkennbaren Pinkstich, welchen ich nicht unbedingt so gerne mag, jedoch meine Liebe zu diesem Lippenstift nicht sonderlich beeinflusst.
Er hält sehr lange und ich kann die Intensität der Farbe sehr gut selbst bestimmen, was eindeutig für den Lippenstift spricht.
Auf keinen Fall wird das mein letzter roter Lippenstift gewesen sein.
Ich bin bei roten Lippenstiften sehr wählerisch, weil ich finde, dass es so viele Variationen gibt und mir nicht alle gefallen.
Für den Alltag ist dieser im Moment aber sehr gut geeignet und deswegen kann ich ein wenig damit warten, mir sofort den nächsten zu kaufen.

So wie mit der Farbe meine Lippen, ist es auch bei der, meiner Nägel. Rot ist einfach immer die erste Wahl.
Eine Zeit lang kaufte ich sehr viele Nagellacke, wodurch ich jetzt im Besitz von verschiedensten Farben bin, von welchen ich mich aber auch nicht trennen kann.
Vor ein oder zwei Jahren konnte ich ja aber auch noch nicht wissen, dass ich mich jetzt eigentlich nur noch für roten Nagellack interessieren würde.
Auch wenn mir andere Farben wie Minze, Grau, Taupe, Gold und Nude sehr gefallen, greife ich doch immer wieder zum roten Lack.
Und so ist das jetzt seit circa einem halben Jahr. Auch wenn ich manchmal andere Farben trug, blieb Rot mein Favorit.

Momentan ist mein liebster Rotton forever yummy von Essie, da dieser weder zu dunkel noch zu hell ist. Genau richtig.

Ich finde das Rot für Lippen und Nägel nicht nur schön klassisch, sondern auch gewissermaßen edel. Ich fühle mich einfach immer am wohlsten damit und irgendwie ist es zur Gewohnheit geworden, mit welcher ich jetzt sehr vertraut bin.

Chanel and the diamond

sportymilie

Die einen oder anderen von euch kennen sich der Satz aus meinem About: “Sie würde manchmal auch gerne was von ausgewogener Ernährung erzählen, da sie sich aber am Wochenende eigentlich ausschließlich von Zwiebelringen und fritz-kola ernährt, wird das wohl nichts”
Damit soll jetzt Schluss sein! Am Wochenende möchte ich auch ohne meine geliebte fritz-kola und ohne meine, selbstverständlich auch geliebten, Zwiebelringe leben. In den Sommerferien und einige Zeit danach hatte ich schon einmal so eine Phase. Wenn ich ehrlich bin, war die nicht so lange, gerade mal 3 Monate. Aber in diesen 3 Monaten habe ich mich wirklich gut gefühlt! Ich habe fast täglich Sport gemacht, auch wenn es manchmal nur eine halbe Stunde war. Ich habe darauf geachtet, kein Fast Food zu essen, und wenn doch, dann habe ich mich für etwas anderes als das goldene M entschieden.

Anlässlich eines Balls, welcher bereits in einer Woche ist, entschieden ein paar Freundinnen und ich uns dazu, ein wenig auf unsere Ernährung zu achten, damit wir einigermaßen in Form bleiben und bis dahin auch noch in unsere Kleider passen.
Ich versuche jetzt also meinen, doch oft sehr ungesunden, Lebensstil nicht weiter zu führen und ein wenig was zu machen!

Eine tolle Motivation sind für mich die Mädels von tone it up, die mich überhaupt erst auf die Idee gebracht haben, mal nicht nur arbeitend an meinem Schreibtisch zu hocken oder faulenzend in meinem Bett zu liegen.
Ich mache nun also bei den Love your Body Series mit und bin jedes Mal sehr begeistert von den Übungen und der Mühe, die die beiden sich damit geben.
Auch wenn ich noch nicht so sportlich bin, dass ich mit Karena & Katrina perfekt mithalten kann, gebe ich mein bestes.

Mein Ziel ist aber nicht der Gewichtsverlust. Wenn sich mein Körper durch den gesunderen Lebensstil verändern sollte, dann ist das so. Es ist, wie gesagt, nicht mein Ziel, aber wenn sich etwas tut, dann ist das ein Zeichen für mich, dass es wirklich etwas gebracht hat.
In erster Linie geht es mir aber darum, dass ich mich wohler fühle. Ich habe einfach gemerkt, dass ich glücklicher bin, wenn ich mehr Sport mache und auf meine Ernährung achte! Zudem muss ich unbedingt lernen (beziehungsweise mein Körper) mit körperlicher Belastung umzugehen. Meine Kondition ist zum Beispiel völlig im Eimer, da muss ich was tun!

Ich habe im Moment richtig richtig Spaß daran, mich mit gesunder Ernährung, Ernährung überhaupt und Sport zu beschäftigen! Mal sehen, wie lange ich das durchhalte und ob sich daraus vielleicht wirklich ein neuer Lebensstil entwickelt, welcher auch bleibt.

Emilies Monthly – Januar

Kapitel 3 – Stylingvorbilder

Ich weiß noch, dass meine Mutter mir immer sagte: “Das steht dir gut! Und das ist jetzt total in Mode!”. Ich weiß auch noch, dass ich mich immer sehr über dieses Satz ärgerte. Natürlich fand ich es schön, dass sie mir sagte, dass etwas gut an mir aussieht, aber wenn ich das Teil nicht mochte und sie es mit “Das ist in Mode” rechtfertige, fand ich das total irrsinnig. Warum sollte ich es etwas tragen, nur weil die Mehrheit es gerade mag und es Trend ist?

Viele Menschen machen das sicher, weil sie etwas brauchen, woran sie sich orientieren können. Vielleicht sind sie sich ihres Stils nicht sicher, brauchen manchmal Inspiration oder mögen einfach nur die Kleidung, des jeweiigen Vorbildes.
Manche orientieren sich an Dingen, welche geschrieben und gesagt werden und andere orientieren sich eher an Personen. Ich gehöre zu der Gruppe, die sich an Personen orientiert.

Als ich anfing, mich nicht nur mit Mode zu beschäftigen, sondern mich auch auszuprobieren und mal etwas anderes zu wagen, hatte ich ein großes Vorbild in der großen Schwester meines heute besten Freundes gefunden.
Ich war da in der siebten Klasse und sie in der neunten. Sie war in meinen Augen also schon fast eine erwachsene Frau.
Was ich an ihrer Kleidung mochte, war, dass sie sich auch andere Dinge traute. Sie trug oft Dinge im Vintage-Stil, welche mir damals wie heute sehr gut gefielen und gefallen. Ich erinnere mich noch, dass sie ein Kleidungsstück aus Samt hatte. Ich bin mir leider nicht mehr sicher, was es war, aber ich habe sie sehr deswegen beneidet.
Sie wusste, was schick war und auch, wie sie es kombinieren muss.
Ob ich es heute noch mögen würde, was sie damals trug, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass ich sie damals sehr bewundert habe und ihren Stil so wie er jetzt ist immer noch sehr mag. Ich bewunderte sie für ihr Modeverständnis, dieser Selbstverständlichkeit, mit welcher sie die Dinge trug und trägt, die Persönlichkeit, welche sie ihren Outfits verlieh und den Mut, sich den anderen gewissermaßen (vielleicht ja auch unbeabsichtigt) zu widersetzen und etwas zu tragen, was nicht unbedingt allen gefällt.
Irgendwann schrieb ich ihr eine E-Mail, in welcher ich ihr sagte, dass ich mag was sie trägt. Oh Gott war ich aufgeregt! Und noch viel aufgeregter, als sie mir antwortete. Das war wie, keine Ahnung, wie für einen Belieber die Hand von JB zu schütteln.

Genauso war es auch bei Anna, als ich ihr eine E-Mail schrieb, ob ich einen Tag bei ihr verbringen könnte, um zu sehen, wie sie arbeitet (das war im Rahmen eines Schulprojektes). Als ich eine Antwort von ihr erhielt und dann auch noch mit der Zustimmung, war ich überglücklich.
Sie war und ist einfach ein Stylingvorbild für mich.
Und meine Stylingvorbilder waren damals etwas für mich, wie es Miley Cyrus oder Monrose für andere 13 jährige waren.

Heute ist das anders:
Meine Stylingvorbilder sind Menschen, mit denen ich mich gewissermaßen identifizieren kann, deren Stil ich mag und bewundere, und die ihre Outfits mit einer gewissen Magie rüberbringen und tragen, wie ich es auch gerne täte.
Meine Stylingvorbilder sind nicht Aushängeschilder von Kleidungsstücken, welche ich nachkaufe, um sie genauso kombinieren zu können und auch nicht einfach Menschen, an welchen ich meinen Stil festmache. Sie sind auch keine Menschen mehr, die ich für mich im Stillem ein wenig hype und am liebsten so aussehen würde wie sie.

Meine modischen Vorbilder änderten sich in den Jahren auch häufiger, da mein Stil sich wandelte. Ich mache die Dinge die ich mag, nicht an denen Menschen fest, zu welchen ich in irgendeiner Art hochschaue. Und auch nicht alles was sie tragen, gefällt mir.
Es ist so, dass diese Leute für mich einfach das Optimal der jeweiligen Sparte darstellen.
Das ist wie, wenn man verschiedene Musikstile mag. Ich zum Beispiel höre Musik aus ganz verschiedenen Richtungen. Zu meinen Lieblingskünstlern gehören Frank Sinatra, Edith Piaf, aber auch Auletta, Azealia Banks, Agnes Obel, Lykke Li, Ludovico Einaudi, We butter the Bread with Butter, Nirvana und Boys Noize.
Ich picke mir aus verschiedenen Sparten die heraus, welche mir am besten gefallen.
Und so ähnlich ist es bei der Mode.
Meine Interesse geht in verschiedene Richtungen. Manchmal etwas rockiger, machmal klassischer. Manchmal eher Hipster, manchmal eher Prinzessin. Auch wenn das etwas albern klingen mag, aber so ist es nunmal.
Ich lege mich auf nichts fest, weil ich es nicht möchte und auch gar nicht kann.
Ich weiß nicht, wie ich mich morgen fühlen werde und ich weiß nicht, was für Erlebnisse in meinem Leben noch Einfluss auf meine Entwicklung und meinen Geschmack nehmen werden.
Selbstverständlich würde ich gerne manche Kleidungstücke besitzen, welche sie besitzen. Da ich aber auch ein männliches Vorbild habe, gestaltet sich das als etwas schwierig.

Mir gefallen ganz verschieden Kleidungsstile, und meine Stylingvorbilder sind für mich sozusagen das Sahnehäubchen der jeweiligen Sparte.
Und ich finde es völlig in Ordnung, wenn man jemanden hat, an dem man sich etwas orientieren kann.

Vorbilder sind für mich keine Leute, die ich nachmache, aber wenn ich jemandem nachmachen müsste, dann wären sie es.

ROSA

ICH GEHE MIR JETZT WIEDER ROSA TÖNUNG FÜR MEINE HAARE KAUFEN. YEAH!