Schwesterntag

Am Donnerstag verbrachte ich den gesamten Nachmittag mit einer Freundin, welche ich mit “kleine Schwester” liebkose, was dazu führte, dass wir unseren gemeinsamen Tag mit “Schwesterntag” betitelten.
Wir trafen uns ursprünglich zum Backen von Macarons und Cupcakes und um uns den evangelischen Kirchentag in Hamburg anzuschauen, verbrachten dann aber doch sehr viel Zeit in der Kunsthalle. Die Cupcakes schmeckten herrlich und die Macarons wurden diesmal tatsächlich etwas. Als ich es nämlich das erste Mal versuchte, ging es ganz schrecklich schief und die Macarons waren krumm, schief und unendlichen klebrig.
Nachdem wir also vier Stunden in der Küche verbracht hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt. Sie ganz wundervoll in Glitzerloafern, einem Trenchcoat und mit einer wundervollen kleinen braunen Tasche; ich in einem asymetrischen Rock, mit Lederjacke und Jutebeutel.
Auch wenn wir ursprünglich wegen des Kirchtags in Hamburgs Innenstadt fuhren, hielten wir uns doch nur kurz auf dem Rathausplatz auf, schossen Fotos und machten uns dann auf den Weg zur Alster, wo ich sie fragte, ob sie denn nicht Lust hätte in die Kunsthalle zu gehen. Sie antwortete mir, dass sie noch nie in der Kunsthalle war, woraufhin ich sie sofort in das Haus der Gegenwart zog.

Ich erinnere mich noch ganz genau an die Pop Art Ausstellung von vor drei Jahren, welche die erste Ausstellung war, die ich mit Freundinnen besuchte weil wir es wollten und nicht, weil wir es mussten. An diesem Tag habe ich mich noch ein Stückchen mehr in Kunst in all ihren Formen verliebt und bin seitdem ein großer Liebhaber von Kunsthallen und ihren Ausstellungen.

Im Haus der Gegenwart ging es im Untergeschoss ums Scheitern. Das unsere Gesellschaft profitfixiert ist und keinen Platz führ Fehler lässt. Es wird ebenfalls thematisiert, ob Scheitern denn gleich mit Fehler zusammenhängen muss. Was mir sehr gut gefallen hat, dass es Werke zum Schmetterlingseffekt gab, welcher besagt, dass ein kleines Ereignis eine Reihe von anderen Ereignissen auslösen kann und somit großen Einfluss auf die Zukunft nimmt. Auf jeden Fall sehenswert und für Schüler unter 18 sogar kostenlos!

 

Fischli & Weiss,
Der Lauf der Dinge
(ebenfalls in der Ausstellung auf einer großen Leinwand zu sehen)

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One Thought on “Schwesterntag

  1. Kleine Schwester on 03/05/2013 at 11:29 pm said:

    <3 Was soll ich noch sagen…

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